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Kunst - und Kulturstadt

Cremona ist eine Kunststadt mit reicher, bunter Kultur, und monumentalen Sch?tzen und vielen der wichtigsten Museen Italiens. Der Rathausplatz ist mit dem Dom, dem Torrazzo, dem Baptisterium, dem Rathaus und der Loggia der Soldaten eines der bedeutendsten Beispiele einer in seiner ganzen Pracht noch erhaltenen mittelalterlicher Architektur. Zu den symbolträchtigen Gebäuden Cremonas z?hlt das Theater Ponchielli, ein geschichtliches Theater , das wirklich ein sehr gut erhaltenes architektonisches Juwel ist; Sein Spielplan bietet eine beträchtliche Auswahl bedeutender Theaterstucke, Opern und Konzerte höher Qualität an.

Palazzo Affaitati aus dem 16. Jahrhundert beherbergt die Pinakothek des Stadtmuseums Ala Ponzone. Im Laufe der Jahrhunderte entstand sie vor allem durch die Sammlungen der Familie Ponzone, und wurde 1842 durch das Testament des Marquis Giuseppe Sigismondo Ala Ponzone für den öffentlichen Gebrauch bestimmt. Nach der Erweiterung mit Werken aus einigen Kirchen besteht die Sammlung von Gemälden und Skulpturen heute aus mehr als 2000 Stücken, die nur teilweise in den Sälen des Museums ausgestellt sind. Der erste Saal mit Skulpturen, ausgebauten Fresken, Deckentafeln und einer reichen Auswahl der Werke von Bembo ist dem Mittelalter und dem 16. Jahrhundert gewidmet. Die Galerie der Cremoneser Maler aus dem 16.

Am 31. Mai 2009 wurde das neue Archäologische Museum in der basilikalen Lorenzkirche und der anliegenden Kapelle Merli aus dem 15. Jahrhundert eröffnet. So wurde der alte archäologische Teil des Stadtmuseums ausgebaut. Er war am Ende der neunziger Jahre des letzten Jahrhunderts geschlossen worden, um die Restaurierung einiger besonderer Werke ? besonders Mosaike ? zu ermöglichen und die Ausstellung der Sammlungen von ?historischen? nicht territorialen Inhalten im Palazzo Affaitati zu vervollständigen. Die am Ende des 18. Jahrhunderts entheiligte Lorenzkirche gehörte dem Benediktinerkloster, das später auf die Olivetaner überging. Die Kirche mit drei Schiffen geht auf das Ende des 12. und den Anfang des 13.

Der ursprüngliche Kern der wissenschaftlichen Abteilung besteht , wie auch in den Abteilungen der anderen Museen der Stadt Cremona, aus der Hinterlassenschaft von Ala Ponzone, die besonders interessant und hoch gesch?tzt ist, weil Giuseppe Sigismondo Ala Ponzone Präparator und Naturforscher war, bevor er Sammler wurde. Andere vorwiegend von ortsansässigen Naturforschern gespendete Sammlungen kamen später hinzu. Die wissenschaftlichen Sammlungen waren bis in die 50er Jahre im Stadtmuseum Ala Ponzone untergebracht, als man entschied, sie dem Palast der Kunst zu übertragen, wo am 30. Oktober 1958 das ?renovierte? Naturgeschichtliche Stadtmuseum eröffnet wurde. Im Juni 1995 erfolgte die Verlegung in den gegenwärtigen Sitz beim Parco del vecchio Passeggio.

Die Lage des im Jahre 1978 eröffneten Museums der Bauernkultur von Cremona auf dem Bauernhof ?Il Cambonino Vecchio? ist seit jeher ein Grundelement bei der Wahl der Art der ausgestellten Sammlungen und der Anordnung ihrer Ausstattung. Der alte Stall ist das älteste Zeugnis eines Bauernhofs. Es besteht aus sechs von Rundbogen gestützten Bogenweiten und fünf zentralen Säulen. Der Boden ist aus gebrannten Ziegeln, auf dem ursprünglichen Streu hat man die Futterkrippe rekonstruiert. Daneben sind die St?lle für die Schweinezucht, drei St?lle für Mastschweine, sowie drei übereinander liegende Hühnerst?lle. Die Einrichtung besteht aus Gegenst?nden, die mit der Zucht zu tun haben.

Das Rathaus wurde 1206 in der typischen architektonischen Form des lombardischen Broletto erbaut und im Jahre 1245 vergrößert. Die mittelalterliche Struktur des Gebäude hat bis zum Ende des 15. Jahrhunderts keine Veränderungen erfahren. Ab 1496 und im Laufe des folgenden Jahrhunderts jedoch wurden die dreibogigen Fenster aus dem 13. Jahrhundert durch rechteckige Fenster ersetzt und an den zentralen Pfeiler der Fassade des Gemeindepalast hinzugefügt. Der Innenraum , der nur aus einem einzigen großen Saal für die Versammlungen bestand, wurde in neue kleinere Raume unterteilt: in die Kapelle ( heute der Geigenraum ), den Ratssaal der Dekurionen ( heute der Saal der beratenden Versammlung ) und eine Zugangsgalerie ( heute Saal der Gemälde und Gemeinderatsaal ).

Der Glockenturm des Doms , bekannt als ? Torrazzo?, ist über 112 m. hoch, er ist das Ergebnis der Überlagerung von zweier verschiedener Bauwerke: Das Erste ist ein romanischer Turm mit guelfischen Zimmern aus dem Jahre 1267. Das Zweite besteht aus zwei achteckigen Tambouren auf der Turmspitze. Man vermutet , dass der Turm 1305 beendet worden ist. Die Kugel und das Kreuz auf der Kuppel gehen auf das 17. Jahrhundert zurück. Eindrucksvoll ist der Aufstieg zur Turmspitze: Vom Torrazzo aus genießt man ein herrliches Panorama der Stadt bis über den Po hinaus. Die Glockenstube enth?lt fünf im Jahre 1744 gegossene Glocken, die sieben Heiligen geweiht sind. Ihre Klänge bilden ein Konzert in As-Moll.

Die Gründung im Jahre 1100 und die Ausbauarbeiten im 13. Jahrhundert.
Es gibt keine sicheren Beweise, dass vor der Existenz der Kathedrale an diesem Ort bereits frühchristliche Kirchen standen. Es ist aber sehr wahrscheinlich, dass es vor dem 26. August, als die Einrichtuhgsarbeiten beginnen, 1107 bereits zwei Kirchen 1107 gibt: der Grundstein bezeugt dies. Nach dem Bericht des Bischofs Sicardo unterbricht ein Erdbeben 1117 die Arbeiten, die im Jahre 1129 wieder aufgenommen wurden. Inwieweit das Bauwerk durch das Erdbeben beschädigt wurde, ist unermesslich, es ist aber sicher, dass viel des alten Bauwerks wieder verwendet wird, einschließlich einiger dekorativer Elemente, wie z.B. die Propheten am Hauptportal.